IMG_6004 Er wurde vermutlich in Verona in Bronze gegossen und vom markgräflichen Paar dem Stift vermacht. In den Quellen wird der Leuchter wegen seiner baumartigen Form als „Sambucus“ (Holunderbaum) bezeichnet – man nahm an, dass im Inneren des Leuchters Reste jenes Holunderbaumes eingearbeitet waren, auf welchem der sagenhafte Schleier der Agnes gefunden wurde. Tatsächlich aber hat das Aussehen des Leuchters theologische Hintergründe. Die Form der jüdischen Menorah ist hier gezielt im christlichen Sinne zur "Wurzel Jesse" (dem Stammbaum Christi) umgedeutet worden, wobei die sieben Arme die sieben Gaben des Heiligen Geistes symbolisieren.
Er wurde vermutlich in Verona in Bronze gegossen und vom markgräflichen Paar dem Stift vermacht. In den Quellen wird der Leuchter wegen seiner baumartigen Form als „Sambucus“ (Holunderbaum) bezeichnet – man nahm an, dass im Inneren des Leuchters Reste jenes Holunderbaumes eingearbeitet waren, auf welchem der sagenhafte Schleier der Agnes gefunden wurde. Tatsächlich aber hat das Aussehen des Leuchters theologische Hintergründe. Die Form der jüdischen Menorah ist hier gezielt im christlichen Sinne zur "Wurzel Jesse" (dem Stammbaum Christi) umgedeutet worden, wobei die sieben Arme die sieben Gaben des Heiligen Geistes symbolisieren.
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